Einmal im Jahr – beim Jahresabschluss des Kulturtreffs – können beide Gruppen gemeinsam feiern.
Lange war man auf der Suche nach einem Saal der 90 – 100 Personen aufnimmt, denn die Cafeteria des Kleeblattes in Bischofsheim reichte schon lange nicht mehr aus. Endlich wurde man fündig und seit 2 Jahren findet diese Veranstaltung im Saal der Gaststätte Strohl in Hochstadt in der Weinbergstraße statt.
So kam man auch in diesem Jahr wieder am Montag, dem 23. November zusammen. Einige fleißige Helferinnen hatten den Saal liebevoll dekoriert. Die Kerzen wurden angezündet und pünktlich um 15 Uhr konnte Maria Kalms – die Leiterin des Kulturtreffs – 91 Teilnehmer begrüßen.
Nachdem die Dezember-Fahrt in die Alte Oper vorgestellt wurde und die Eintrittskarten schnell verkauft waren, ging man bei Kaffee und Kuchen zum „gemütlichen Teil“ über. Allerdings war dieser „gemütliche Teil“ mit ein paar Denkprozessen verbunden, denn Frau Kalms hatte wieder – wie jedes Jahr - ein Quiz erarbeitet, das unter dem Thema stand:
„60 Jahre Bundesrepublik Deutschland und 20 Jahre Fall der Berliner Mauer“.
Zehn Fragen waren zu beantworten – nicht nur politischer, sondern auch gesellschaftlicher und kultureller Art - aber alle machten mit und waren mit Begeisterung dabei. Die Auswertung brachte dann ein überraschendes Ergebnis:
37 Damen und Herren hatten alle Fragen richtig beantwortet. Ein toller Erfolg.
Dann wurde es richtig besinnlich. Einige Damen und ein Herr hatten sich bereit erklärt, zur Programmgestaltung etwas beizutragen. Es waren gelungene Vorträge und eine schöne Gesangsdarbietung.
Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Frau Kalms bei allen, die ihrem Kulturtreff auch im Jahre 2009 die Treue gehalten haben, und natürlich bei allen Helferinnen und Helfern die dazu beigetragen hatten, dass dieser Jahresabschluss ein kleines Fest wurde.
Mit einem Wintergedicht von Heinz Erhardt ging dieser vergnügliche aber auch besinnliche Nachmittag zu Ende:
Wenn die Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen, die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken, die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben – so glaubt mir: es steht der Winter vor der Tür.
Ich lass ihn stehen! Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen!
Er kann nicht rein! Ich hab ihn angeschmiert“
Nun steht der Winter vor der Tür – und friert!